Sonntag, 30. Juni 2013

Still gestanden!


Das Bild ist lustig.

Es hat aber genauso wie die Bundeswehr-Werbung rein gar nichts mit der Bundeswehrwirklichkeit zu tun.

Aufgepasst, solltest Du zur Bundeswehr wollen, lies bitte den nachfolgenden Text sorgfältig durch:

Wenn Du meinst, Dich von der Bundeswehr anwerben lassen zu müssen, dann irrst Du! Es gibt keinen Job, für den das Sterben lohnt. Afghanistan, Bundeswehreinsätze mit Todesfolgen - nicht mehr in der Presse. Dauerhaft Verletzte. ("Kriegsdienstgeschädigte") haben in Deutschland nichts zu lachen. Das ganze Leben kaputt wegen psychischer Folgeschäden? Äußerlich intakt, aber sonst? Wie geht es vielen Vietnam-, Irak- und Afghanistanveteranen jetzt?

Oder willst Du einmal vielleicht auf Deine/n Nachbarin/Nachbarn schießen müssen? Willst Du eines Tages auf  Streikende, die für ihre Rechte kämpfen, schießen müssen? Das sind dann sogenannte "Terroristen". Glaubst Du nicht, dann folge bitte den Link zur Kampfstadt Schnöggersburg (pdf-Datei, herunterladbar). Willst Du Dich etwa eines nahen Tages am Krieg gegen das eigene Volk beteiligen müssen?

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Freitag, 28. Juni 2013

Ein historisches Meisterwerk: »Wahlwerbung 2013« von Daniel Glass

Gewöhnlich ehrt man Künstler, wenn sie verstorben sind. Mit dieser Tradition möchte ich heute brechen und Ihnen ein zeitgenössiges Kunstwerk präsentieren, das es in sich hat. Es hat den Titel »Wahlwerbung 2013« und stammt von Daniel Glass. Daniel veröffentlichte das Kunstwerk am 26. Juni 2013 auf googleplus. Es ist laut Daniel »gemeinfrei«:


Bei dem Kunstwerk handelt es sich um imaginäres Wahlkampfplakat; es persifliert Wahlkampfplakate der Gegenwart. Ich würde das Kunstwerk zwischen Pop-Art und Surrealismus ansiedeln. Kenner bezeichnen es als Brachialsatire. Die Kategorisierung als Brachialsatire finde ich zutreffend, weist dieser Ausdruck in seinem Grundtenor auf eine große Spannung hin. Das zugehörige Spannungsfeld umfasst die krasse Realitätsvermeidung von real existierenden Wahlkampfplakaten in der gegenwärtigen Zeit - ein Gegensatzpol - und die Wirklichkeit der heutigen Lebenswelt - der andere Gegensatzpol.

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Donnerstag, 27. Juni 2013

Sommerpreisfrage: Was ist ein Kommunist?

Deutschland, Land der Kommunistenhasser, könnte man sagen. Was hatte man nicht schon alles erlebt? Länder wie Rußland (früher Sowjet-Union), die DDR, China und andere Staaten - alles gescheiterte kommunistische Staaten, sagt man.

Meinen Sie auch, nicht wahr? Denken Sie mal über das Wörtchen Staatskapitalismus nach. Nie gehört? »Nein, nicht wirklich.« Das ist nicht weiter schlimm, lesen Sie am besten eine spezielle Lektüre zum Thema Staatskapitalismus. Dieses Thema wollen wir jetzt aber nicht weiter vertiefen und wenden uns der Sommerpreisfrage zu, was denn ein Kommunist ist und ihn ausmacht.

Wenn Sie etwas nachgedacht haben, klicken Sie bitte hier +/- (ein Textfeld mit der Antwort wird dann sichtbar).

Ein Kommunist ist unbestechlich.

So einfach ist es. Das ist bestimmt eine Antwort, mit der Sie nicht gerechnet haben, stimmt's?

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Mittwoch, 26. Juni 2013

Angela Merkel - Most wanted person by the »FBI«

Nachdem mein Angela-Merkel-Lied wirkungslos verpuffte, möchte ich Sie erneut mit Stoff zu Angela Merkel konfrontieren. Quelle ist der Stream Frank Hartmanns (googleplus - nicht jeder mag es).

Hier ist der versprochene Stoff - viel Vergnügen beim Betrachten:

Bildausschnitt 1



Bildausschnitt 2 

Noch irgendwelche Fragen? Was meinen Sie?

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Donnerstag, 13. Juni 2013

Termin: 17. Juni 2013 - Montagsdemo in Frankfurt am Main - ein historischer Tag

Autor: unbekannt, CCC-Lizenz:
Attribution-Share Alike 3.0
Germany
(CC BY-SA 3.0 DE)
Der 17. Juni 1953 ist ein historischer Tag: Am Montag, den 17. Juni 2013 jährt er sich zum 60. Mal.

"In den Tagen um den 17. Juni 1953 kam es in der Deutschen Demokratischen Republik zu einer Welle von Streiks, Demonstrationen und Protesten, die verbunden mit politischen und wirtschaftlichen Forderungen als Aufstand des 17. Juni (auch Volksaufstand oder Arbeiteraufstand) bezeichnet werden..." (Quelle: Wikipedia).

Im Bild sehen Sie einen russisch-sowjetischen Panzer, der in den Tagen um den 17. Juni 1953 herum in Leipzig auffuhr. Im Hintergrund sehen Sie das vormalige Reichsgericht. Das Bild zeigt, wie Staatsgewalt mißbraucht wird. Es ist die Brücke zu den Blockupy-Protesten der vergangenen Tage:

Wie wir alle wissen, wurde die frankfurter Blockupy-Demonstration am 1. Juni 2013 durch die Staatsmacht gewalttätig verhindert. Das Bild zeigt, wohin die Reise geht, wenn wir Innenminister und Politiker wie Boris Rhein (hessischer Innenminister, CDU) und Markus Frank (Ordnungsdezernent der Stadt Frankfurt am Main, ebenso CDU) weiter gewähren lassen. Das Bild zeigt also, wozu eine bürgerliche Demokratie wie die unsrige letztlich fähig ist.

Die nächste Montagsdemo in Frankfurt am Main, sie findet wöchentlich statt, ist genau am 60. Jahrestag des Volksaufstandes, also am 17. Juni 2013. Sie ist ein Ausdruck des Widerstands.

Wer kommen möchte, sie beginnt um 18:00 Uhr:

Datum: 17. Juni 2013, 18:00 Uhr
Ort: Frankfurt am Main, an der Hauptwache.

Lasst uns auf der Hauptwache zusammenkommen und dort gemeinsam unseren weiteren Protest bekunden. Wehren wir uns gemeinsam...

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Urban Priol spricht am 8. Juni 2013 auf der Konstablerwache in Frankfurt am Main auf der Blockupy-Demo

Das nachfolgende Video enthält den ernsteren Teil der Rede Urban Priols auf der Blockupy-Demo (Konstablerwache in Frankfurt am Main, 8. Juni 2013):


Das Video ist mit einer Kleinbildkamera aufgenommen. Gerne würde ich Videos besserer Qualität aufnehmen. Mir aber fehlt das Kleingeld für ein teuere Kamera. Wer will, möge mir etwas Geld via Flattr zukommen lassen:


Mehr von Urban Priol auf RADIO99PROZENT...

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Mittwoch, 12. Juni 2013

Die tatsächliche Teilnehmerzahl der Blockupy-Demonstration am 8. Juni 2013 (Frankfurt am Main)

Blockupy-Demo 8. Juni 2013 (Frankfurt am Main):
Annette Ludwig und Urban Priol auf dem Laut-
sprecherwagen. Foto: Dr. Bernhard Schülke
Dieser Text fusst auf einem Gespräch mit Thomas Occupy im Anschluß an die Blockupy-Demonstration am 8. Juni 2013 in Frankfurt am Main.

Die große Spannweite an Angaben zur Teilnehmerzahl beruhen auf Unterschieden in der Erhebung: Laut Thomas Occupy waren es in der Spitze 20000 bis 23000 Teilnehmer. Allerdings bröckelte die Demonstration nach der Rede Urban Priols ab der Konstablerwache spürbar ab, führte Thomas weiter aus. So ist es kein Wunder, wenn die Polizei, die aus politisch-opportunistischen Gründen bei solchen Demonstration wahrheitswidrig stets tief stapelt bei einer Erhebung, die sie auf dem Opernplatz vorgenommen haben könnte¹, auf die Zahl von 6500 kommt. Sprechen wir von 10000 Teilnehmern auf dem Opernplatz, liegen wir hier vermutlich richtig – bezogen auf den Opernplatz! Die Angaben, dass 20000 bzw. 23000 Teilnehmer (Konstablerwache bzw. vor der Konstablerwache) dabei waren, sind gemäß Thomas von zwei auch voneinander unabhängigen Zählern erhoben worden, so dass diese Zahlen für mich realistischen Bestand haben.

Auch diese Protest-Blockupy-Demonstration war ein voller Erfolg. Es waren mehr als 20000 Teilnehmer dabei – Man sollte sich den Erfolg nicht kleinreden lassen.

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